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Experteninterview

Wenn das Herz aus dem Takt gerät –

Neue Behandlungsoption ohne große OP!

 

Prof. Dr. med. Helge Möllmann ist Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am St. Johannes Hospital Dortmund. Er erklärt die Vorteile der minimalinvasiven Behandlung gegenüber einer Herz-OP bei einer Aortenklappeninsuffizienz

Was versteht man unter einer Aortenklappeninsuffizienz?

Die Aortenklappe sitzt zwischen Herz und Hauptschlagader – der Aorta. Normalerweise schließt sie nach jeder Herzkontraktion und verhindert, dass Blut zurück ins Herz fließt. Bei einer Aortenklappeninsuffizienz kann die Klappe nicht mehr richtig schließen – es kommt zum Rückstrom von bereits gepumptem Blut Richtung Herz.

Was sind typische Symptome der Erkrankung

Das Herz muss eine deutlich größere Leistung vollbringen und das zurückfließende Blut wieder und wieder pumpen. Das strengt sowohl das Herz als auch den gesamten Körper an. Betroffene leiden unter einer Minderung der Leistungsfähigkeit, Luftnot, Kurzatmigkeit und Müdigkeit.

Welche Therapieoptionen gibt es bei einer schweren Aortenklappen­insuffizienz?

Früher bedeutete das: Brustbein öffnen Herz stilllegen, Herz-Lungen-Maschine – ein Risiko besonders für ältere Patient:innen. Heute gibt es minimalinvasive Verfahren wie den Transkatheter-Klappenersatz, die sogenannte TAVI. Dabei wird die auf ein ka­theter­gestütztes System geladene Herzklappe von der Leiste durch die Hauptschlagader bis zum Herzen vorgebracht. Dieses Verfahren ist nun auch für Patient:innen mit Aortenklappeninsuffizienz durch die neue JenaValve Trilogy™ Aortenklappen verfügbar. Die Patient:innen sind während der Behandlung wach, nur wenige Tage in der Klinik und oft schon Stunden später deutlich beschwerdefreier.

Was macht das JenaValve Trilogy™ Herzklappensystem so besonders?

Die häufigste Erkrankung der Aortenklappe ist eine Verkalkung. Übliche Systeme verankern sich an Verkalkungen der Klappe – diese Möglichkeit der Verankerung entfällt bei der reinen Aortenklappeninsuffizienz. Die gängigen TAVI-Klappen halten deshalb häufig schlicht nicht an Ort und Stelle. Das JenaValve-Herzklappen-System nutzt einen smarten Verankerungsmechanismus, wobei sich die TAVI direkt an den Segeln der eigenen Herzklappe, ähnlich des Büroklammerprinzips, festhält – einzigartig und sicher.

Für wen bietet diese Methode einen besonderen Nutzen?

Häufig wird eine Aortenklappeninsuffizienz relativ spät diagnostiziert, auch weil Symptome oft zunächst als Altersbeschwerden gedeutet werden. Dann ist die Herzfunktion bereits eingeschränkt und damit das operative Risiko noch größer. In einer Vielzahl der Fälle kommt eine Herzoperation nicht mehr in Frage. Diese Patient:innen profitieren hervorragend vom JenaValve Trilogy™ System – eine Technologie, die dabei ist, die althergebrachte chirurgische Herangehensweise bei diesem Patientenkollektiv zu ersetzen.

Sollte man Müdigkeit und Leistungsabfall sofort ärztlich abklären lassen?

Ja, unbedingt. Mein Rat: Nehmen Sie sich selbst ernst und gehen Sie zur kardiologischen Vorsorge! So geht keine wertvolle Zeit verloren.

Mehr Informationen unter: www.jenavalve.com

 

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