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Blasenkrebs: Ihr Urin verrät mehr, als Sie denken!

 

Sichere Anzeichen für Blasenkrebs gibt es nicht. Häufigstes und auffallendstes Merkmal ist Blut im Urin. Farbveränderungen des Urins können verschiedene Ursachen haben und sollten deshalb – insbesondere in höherem Alter – immer abgeklärt werden. Auch bei Verdacht auf Blasenkrebs gilt: Je früher, desto besser.

In Deutschland erkranken jährlich rund 30.000 Menschen an Blasenkrebs, wobei Männer etwa dreimal so häufig betroffen sind wie Frauen. Bei Frauen liegt das mittlere Erkrankungsalter bei 75 Jahren, bei Männern bei 71 Jahren.1 Blasenkrebs geht meist von der Schleim­ haut der Harnblase aus. Die bösartige Veränderung wächst mit der Zeit weiter durch die Schleimhaut in den Muskel und erreicht tiefere Schichten. Von dort aus kann sich der Krebs im Körper weiter ausbreiten, er metastasiert. Zum Glück wird der Tumor in den meisten Fällen in einem frühen Stadium festgestellt und ist auf die Schleimhaut begrenzt. Dann kann der Krebs gut behandelt werden und die Heilungschancen sind vergleichsweise hoch

Risiken und Anzeichen im Blick

Menschen, die rauchen oder lange geraucht haben, haben ein deutlich höheres Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken als lebenslange Nichtraucherinnen und Nichtraucher. Auch häufiger Kontakt mit bestimmten chemischen Stoffen sowie medizinische Bestrahlungen des Beckens, zum Beispiel bei Prostatakrebs, können ein Auslöser sein. Oftmals kann jedoch, wie bei den meisten Krebsarten, keine eindeutige Ursache benannt werden. Umso wichtiger ist es, auf mögliche Symptome zu achten.

Sichere Anzeichen für Blasenkrebs gibt es nicht. Blut im Urin kann aber ein entschei­dender Hinweis sein. Die Symptome können bei Männern und Frau­en unterschiedlich sein: Bei Frauen kann Blut im Urin leicht mit einer Blasenentzündung oder vor den Wechseljahren mit der Monatsblutung verwechselt werden. Bei Männern kann es häufiger zu vermehrtem Druck in der Blase kommen, der schnell auf das Alter oder die Prostata geschoben wird. Ein Druck­gefühl im Bauch oder häufige Blasenentzündungen können aber auch ein Hinweis auf Bla­senkrebs sein. Meist sind die Grün­de für Be­schwer­den harmlos, aber nur ein Besuch bei der Ärztin oder dem Arzt kann Klarheit bringen

Ist es Blasenkrebs?

Wird Blasenkrebs vermutet, sind Expert­innen und Experten gefragt. Die Hausarztpraxis wird die Betroffenen an eine urologische Praxis überweisen, wo weitere Untersuchungen erfolgen. Neben einem Urintest können eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) und eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) die Diagnose absichern. Bei der Zystoskopie wird ein dünnes, flex­ibles Instrument mit einer kleinen Kamera durch die Harn­ röhre in die Blase eingeführt. Sollte sich der Verdacht bestätigen, gibt die Zystoskopie auch Auskunft über die Beschaffenheit und die Lage des Tumors und weist so den Weg zur geeigneten Therapie

Therapie: Je früher, desto besser

Handelt es sich um Blasenkrebs, wird in einer weiteren Zystoskopie der Tumor möglichst vollständig entfernt – ein mini­mal­invasiver Eingriff über die Harnröhre ohne äußeren Schnitt, auch transurethrale Resektion der Blase (TUR-B) genannt. Das entfernte Gewebe wird anschließend pathologisch aufgearbeitet, um unter anderem das Tumorstadium zu bestimmen. Um ein Wiederauftreten des Tumors zu verhindern, kann die Blase anschließend bis zu drei Jahre mit Medikamenten gespült werden. Die TUR-B mit gegebenenfalls anschließender intra­vesikaler Therapie (Medikamentengabe direkt in die Blase) stellt die Standarbehandlung des nicht-muskel­invasiven Blasenkrebses dar, also wenn der Tumor auf die Schleimhaut begrenzt ist (Abb. oben). Ein in den Muskel hineingewachsener (muskelinvasiver) Blasenkrebs kann in der Regel nicht mehr durch eine TUR-B entfernt werden. Um eine Ausbreitung des Tumors zu verhindern, ist eine operative Entfernung der Blase, eine sogenannte Zystektomie, notwendig. Auch hier gibt es medikamentöse Therapien, die vor und nach der Zystektomie verabreicht werden können. Neben Chemotherapien stehen auch moderne Immuntherapien zur Verfügung, die das körpereigene Immunsystem anregen, gegen den Krebs vorzugehen und auch eingesetzt werden, wenn der Krebs bereits gestreut hat. In Ausnahmefällen wird auch eine sogenannte trimodale, blasenerhaltende Therapie durchgeführt –bestehend aus TUR-B, Strahlentherapie und Chemotherapie

Ist die Erkrankung bereits metastasiert, ist keine Heilung, sondern nur noch eine palliative Therapie möglich, die Symptome lindern soll. Hier kommen Medikamentenarten, sogenannte Wirkstoffklassen, zum Einsatz. Die Entscheidung für oder gegen eine Therapie richtet sich nach den Wünschen der Patient:innen. Eine frühe Diagnose ist entscheidend für die Therapie.

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